Sonntag, 3. Januar 2016

Neues Jahr, Ziele reloaded, alles auf Anfang


Was? Schon wieder ein Jahr um?
Das konnte ich die letzten zwei, drei Wochen recht oft hören.
Ja, mir kommt es durchaus auch so vor, als würde die Zeit immer schneller vergehen. Dabei hat der Tag immer noch 24 Stunden, die Woche sieben Tage und das Jahr 52 Wochen.
Wie kommt das also, daß die Zeit scheinbar so schnell vergeht?
Liegt das womöglich an uns selbst - nämlich an unserer Wahrnehmung der Zeit?
Das schau ich mir jetzt mal genauer an:

Womit verbringe ich die meiste Zeit meines kostbaren Lebens? Oder besser noch: Wo? In der Vergangenheit und in der Zukunft. Unbrauchbar. Warum? Wie schon kluge Menschen erkannt haben: Die Vergangenheit ist rum und läßt sich nicht mehr ändern. Ich kann bestenfalls was aus ihr lernen.
Und die Zukunft: Ist eine neblige Angelegenheit, wo nichts wirklich erkennbar ist. Ein immenser Topf voll wunderbarer Möglichkeiten, die ich ergreifen kann. Also ist es sinnlos, sich dauernd Gedanken zu machen - die ja meist recht sorgenvoll sind - über das, was vielleicht kommen könnte (fast immer sind das schlimme Dinge). Aber genau weiß ich das ja nicht.
Und so gesehen vertue ich schon sehr viel Zeit, dort herumzustreunen, wo ich fehl am Platz bin. MEIN PLATZ ist im jetzigen Augenblick, nur da finde ich wirklich statt.

Warum ist das so schwierig zu leben? Es ist für mich eine Sache der Konzentration und des Drandenkens. Das klappt aber immer öfter - und dann ist es unbeschreiblich, wie lange Zeit wirklich dauern kann. Das wahrzunehmen ist eine wunderbare und sehr wertvolle Erfahrung.

Und in diesen wirklich lebendigen Augenblicken lebe ich - meine Wünsche und Ziele sind klar und auch die Wege, wie ich sie umsetzen kann. Ich kann in diesen Augenblick erkennen, welche Möglichkeiten mir die Zukunft bereithält und kann mich entscheiden.
Ich sollte mich nur davor hüten, die bedenkentragende Instanz in mir nicht übermächtig werden zu lassen, denn dann falle ich aus diesem wirklichen Leben heraus. Mein Vertrauen schwindet und damit meine Kraft.
Dann fange ich wieder neu an. Bleibe dran. Mache immer weiter. Und so wird die Aneinanderreihung meiner wirklich gelebten Augenblicke immer länger wie die kostbarste Perlenkette.

Und damit ist mein neues Jahr gleichzeitig ein neuer Augenblick und jeder neue Augenblick ein neues Jahr. Verwirrend einfach im Grunde.

Geht es euch ähnlich? Dann begleite ich euch gerne ein Stück des Weges mit meinen Erfahrungen, meiner Zeit, meinen Karten, meiner Empathie in meiner spirituellen Lebensberatung

Eure Kommentare sind mir immer willkommen.

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