Donnerstag, 21. Mai 2015

Schottisch in jeder Richtung - Fernsehen und Bannocks

... lecker Backwerk. Jawohl, Backwerk.

Wie ich das meine? Das kommt so:
Gestern habe ich mir mit großer Freude und Spannung die neue Serie Outlander angeschaut. Schottische Highland-Saga, das ist meins, fast wie Heimat.
Und irgendwo zwischendrin kamen diese wundervoll leckeren BANNOCKS drin vor. Hungergefühle schlichen sich an und nötigten mich, nach dem Ende der Sendung nochmal Tante Google zu befragen nach dem Rezept.

Hier kommt nun die Geschichte mit dem Zusammenhang. Diese Serie war - und ist - für mich mehr als nur TV-Unterhaltung. Ich setze Dinge, die ich dort sehe, in mein Alltagsleben um. Und während ich das hier schreibe, genieße ich meine selbstgebackenen schottischen Bannocks. Das Rezept habe ich von einer Webseite mit traditionellen schottischen Rezepten.

Nun wird im Schottischen gerne mit Hafer gekocht und gebacken. Also auch die Bannocks, nämlich mit Hafermehl. Ich bin deshalb gleich zum Bioladen geeilt - der alles hatte, sämtliche abgefahrenen Mehle, die ihr euch nur vorstellen könnt, nur kein Hafermehl. Deshalb bin ich halt notgedrungen abgewichen vom Originalen aufs Einheimische, nämlich Weizenmehl. Immerhin hatte unser Metzger das benötigte Schweineschmalz.

Nun das Rezept:
Vermische 125 g Mehl mit einem Viertel Teelöffel Backpulver, einer guten Prise Salz sowie mit 2-3 gut gehäuften Teelöffeln geschmolzenem Schmalz (reizendes Wortspiel) und soviel heißem Wasser, daß es einen dicken Teig gibt, der sich gut auswalzen läßt. Schmalz und Wasser müssen heiß sein, sonst klappt das mit der Kneterei nicht so richtig.
Diesen Teigballen rollt ihr aus, so 2-3 mm dick. Aus der Teigscheibe könnt ihr entweder eine runde Form rausschneiden, die etwas kleiner ist also eure beste gußeiserne Pfanne oder aber ihr schneidet kleine Stücke aus oder stecht sie mit Förmchen aus. In der Pfanne laßt ihr Fett, am besten auch Schmalz - wenn schon, denn schon -, heiß werden und gebt dann die Teigformen rein. Auf jeder Seite bräunen lassen (bitte nicht schwärzen :-) ). Fertig! Wenn ihr alles richtig gemacht habt und jetzt knusprige salzige Teigteilchen auf einem Teller liegen habt, Leute, dann schmeißt ihr auch die teuerste Kartoffelchips-Tüte weg.

Das Rezept an sich ist viele Jahrhunderte alt. Das so gebackene Brot hält sich ewig - wenn keine Vielfraße dran waren -, war und ist also auch optimal für Vorratshaltung und Outdoor-Abenteuer.

Alte Rezepte sind sowieso so ganz mein Ding, weil ich glücklicherweise von meiner Ururoma, Uroma, Oma und Mutter handgeschriebene Rezeptbücher habe. Wundervoll. Ich werde ein Kochbuch daraus machen. Was natürlich auch bedeutet, daß ich viel kochen und vor allem backen werde. Darauf freue ich mich ganz speziell.

Und wer von euch es nicht erwarten kann, bis ich mein Kochbuch fertig und herausgegeben habe, der kann sich mal dieses Kochbuch antun:




Hier geht es vor allem ums Brot backen, eine Kunst, die früher jede gute Hausfrau drauf hatte - auch meine Mutter hat gerne noch Vollkornbrot gebacken. Wenn der Duft nach selbstgebackenem Brot durchs Haus zieht, dann ist die Welt mit einemmal so in Ordnung wie sie nur sein kann. Dazu vielleicht noch ein frischer Kaffee.
Herz, was begehrst du mehr?









Wie immer freue ich mich über eure Kommentare ;-)


Mehr Infos über meine spirituelle Arbeit findet ihr hier:  Spirituelle Lebensberatung - ich freue mich auf euren Besuch und eure Anfragen.


Bildquelle: Margarete Eisele

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