Donnerstag, 1. Januar 2015

Gold und Silber lieb ich sehr ...

... kann's auch gut gebrauchen" ... Über das Thema schreibe ich immer wieder gerne.

Ein gutes altes Volkslied, direkt aus dem materialistischen Herzen heraus. Wahrscheinlich auch Onkel Dagoberts Gute-Nacht-Lied. Und Nationalhymne. Das war übrigens auch mein Lieblingsonkel in den Micky-Maus-Heften und Büchern. Er ist so erfrischend geizig, geldsüchtig und dabei einerseits verlogen und andererseits
auch ehrlich.

Ehrlich, wenn jemand was von ihm will. Verlogen, wenn er von jemandem was will.
Besser und unterhaltsamer kann man die Wirklichkeit kaum abbilden.

Ich gebe zu, daß ich von Onkel Dagobert einiges lernen kann:
  • Überlege gut, ob du das, was du grade willst, auch wirklich brauchst ...
  • Muß es gleich das erstbeste Angebot sein? Oder gibt's das anderswo billiger?
  • Über welche Ressourcen verfüge ich bereits, die ich bestens nutzen kann? Besonders dieser Punkt ist mir sehr wichtig geworden, denn das hilft einiges an unnötigen Ausgaben zu ersparen.
  • Und natürlich Dagos Lieblingsspruch: "Wer den Kreuzer nicht ehrt, ist des Talers nicht wert." Nicht nur wegen des umwerfenden Genitivs ein bemerkenswerter Spruch. Denn das bedeutet, daß ich dankbar auf das sehe, was ich habe, egal wie klein es auch erscheinen mag.

Viele "Esoteriker" haben ein Problem damit, Geld im gleichen Atemzug wie spirituell zu nennen. Und doch ist es das für mich auf jeden Fall. Es heißt, Geld ist eine Form von Energie. Wenn ich das so sehe, dann kann ich ganz deutlich sehen, wie ich mit meiner Energie umgehe. Was ich ändern kann, um mehr Energie und damit mehr Geld mein eigen zu nennen.
Geld ist eine Energie, die nur Kraft gibt und Dinge in Bewegung hält, wenn man es selbst in Bewegung hält. Dann macht es auch zufrieden.

Krasses Beispiel: Der große Lottogewinn. Wenn man nun all sein Geld irgendwo bunkert - auf 10 Jahre fest angelegt oder so. Wie zufrieden kann einen das machen? Wenn man nun aber das Geld sinnvoll verwendet, auch so, daß andere auch etwas davon haben, wie zufrieden macht einen das? Das ist jetzt kein Aufruf, sein Geld mit vollen Händen auszugeben, bis nichts mehr übrig bleibt. Man muß ja auch für sich selbst sorgen können.

Und doch werden wir wieder am zufriedensten sein, wenn wir Geld als genau das ansehen, was es ist: Ein Tauschmittel, nichts sonst. Ein Geld kann weder Kinder bekommen (Zinsen), noch kann es arbeiten und sich vermehren (Zinseszins etc.). Geld für die einen nur mehr, wenn es für andere weniger wird. Wie zufrieden kann einen das machen?

Das rechte Maß ist  wie überall der goldene Weg.

Und nein: Ich habe nicht im Lotto gewonnen, und die richtigen Zahlen kann ich auch nicht hellsehen ...


 Mehr Infos über meine spirituelle Arbeit:  Spirituelle Lebensberatung - ich freue mich auf euren Besuch und eure Anfragen.


Bildquelle: Margarete Eisele



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