Donnerstag, 9. Oktober 2014

Ich liebe mein Geld - spirituell oder was?

Im zarten Alter von etwa 5 Jahren bin ich auf einer größeren Veranstaltung meiner Großeltern - einem Betriebsausflug - mit einer leeren Zigarrenschachtel bei den Leuten herumgewandert und habe Geld gesammelt. Da kam ganz schön was zusammen. Klar, wer konnte schon diesem großen braunen Kinderblick widerstehen?
Bis jemand fragte: "Sag mal, für was sammelst du denn?" Und ich, die Frage überhaupt nicht verstehend, antwortete: "Für mich natürlich."

Das zeigt mir heute noch das natürliche Verhältnis, das wir Menschen zum Geld haben (sollten). Zum Beispiel ein spielerisches, das sich bei den Kindern zeigt - siehe oben -. Da gab es für mich auch wenig Unterschied zwischen dem echten Geld und dem Spielgeld aus dem Kaufladen. Beides hat riesig Spaß gemacht, denn ich konnte eintauschen, was mir gefiel und was ich haben wollte.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Galummigoschen

Die Galummigoschen sind einfach so dahergestiefelt gekommen. "Eigentlich" sollte da stehen "Gummigaloschen" und dann kam dieses ungeheuer witzige Wort heraus, hat sich quasi über die Tastatur in die Wort- und Wahrnehmungswelt hineingeboren. Ohne menschliches Zutun ...

Wenn sowas passiert, kommt auch immer noch was mit. In diesem Fall natürlich vor allem schallendes Gelächter.
Die Galummigoschen haben also viele unserer Tage mit dem prickelnden Champagner herzlichsten Gelächters erfüllt. Und schon dieses perlende Gefühl von den Zehenspitzen bis rauf zum Scheitel vergoldet auch den grauesten Tag. Egal wie mies gerade noch die Laune war: 
 
GALUMMIGOSCHEN

Sonntag, 5. Oktober 2014

Auch Hauskobolde sind Gewohnheitsmenschen

(c) Svenja Blocherer
Es ist schon ein bißchen her, da hatte ich beschlossen, mein Zimmer zu renovieren und umzustellen. Dazu gehörte auch, ein freistehendes Bücherregal anders zu aufzustellen. Gesagt, getan...

Dann - abends - ein mördermäßiger Krach. Wir sind gleich nachschauen gesprungen. Und was war passiert? Das neu positionierte Regal in meinem Zimmer war umgekippt! Bücher und Kräuterbüschel waren auf meine frisch gestrichene Türe gestürzt, die zum Trocknen dort auf zwei Holzböcken lag. Mann! Wie konnte das denn passieren? Wir konnten es uns nicht erklären.
Dafür krempelten wir die Ärmel hoch, besserten die Türe wieder aus, stellten das Regal auf, um 90° gedreht, räumten die Bücher wieder ein - und gut war's - dachten wir.