Freitag, 7. November 2014

"Konzentriere dich auf das Wesentliche"

(c) Svenja Blocherer
Neulich hatte ich wieder mal eine Frage an die Geistige Welt und meinen Geistführer. Ich war in einer Situation, in der ich mich völlig verzettelt hatte und keinen klaren Durchblick mehr hatte. Ich hatte aus den Augen verloren, was wirklich wichtig ist. Alles zeigte sich mich als gleichermaßen wichtig ...

Umzingelt fühlte ich mich wie von einem Bienenschwarm - alles summte und brummte in meinem Kopf.

Also stellte ich die Frage, was ich jetzt machen soll ... Und postwendend kam die Antwort:

"Konzentriere dich auf das Wesentliche."

Uiui, wieder so ein knackiger Rat. Genau darum ging es ja: Was ist das Wesentliche?

Aber ja, ich muß da selbst drauf kommen, denn es ist ja MEIN Wesentliches. Und so gesehen, ist das schon mal ein guter Rat.

Wie mache ich das nun am besten? Ich trete einen Schritt neben mich - nicht hinter mich, denn das wäre ja ein Schritt zurück. Nein, neben mir kann ich meine Situation viel besser erkennen, weil ich ein Stück weit davon distanziert bin.

Und schon sehe ich in unterschiedlichen Größen, Höhen, Entfernungen die verschiedenen Bestandteile meiner bis gerade eben so verworrenen Situation. Da macht sich auch ein spezieller Bestandteil ganz besonders bemerkbar - strahlt heller, steht mir näher, fühlt sich gut an. Das ist ja fast wie bei einer Familienaufstellung, dachte ich mir.

Ich betrachte mir also diesen speziellen Bestandteil näher, und siehe da! Er ist das Wesentliche, auf das ich mich konzentrieren soll. Und immer, wenn ich merke, daß ich abschweife, rufe ich mich wieder zurück zu dem speziellen leuchtenden Bestandteil. Solange, bis diese Situation geklärt, erledigt, bearbeitet, zu Ende ist.

Schon geht alles einfacher ...

Ich freue mich auch über Kommentare.

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Bildquelle: Margarete Eisele

Kommentare:

  1. Wie lange hast Du gebraucht dafür Chris? Übungssache? Wenn alles im Kopf kreist, ist es schwierig für mich auch das zu hören, zu spüren, was noch da ist, außer dem Hamsterrad im Kopf.... :-)
    Liebe Grüße
    Martina

    .

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  2. Liebe Christiane, dass hast Du wieder toll erkannt. Auch ich bin manchmal gefangen in Situationen - bekomme leicht Panik - und weiß jetzt erstmal tief durchatmen und dann darf ich Alles von der Entfernung ansehen und jedes Problem, jede Unsicherheit schmilzt auf ein Minimum und ich freue mich auf die Lösung. Danke für Deinen wundervollen Einblick
    Liebe Grüße Hannah

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    1. Gern geschehen ... und alles Liebe weiterhin

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  3. Hallo Martina, am besten hilft mir die Achtsamkeitsmeditation. Kannst du danach googeln. Die hilft sehr gut, wieder runterzukommen, wenn man im Hamsterrad steckt. Und wenn du das regelmäßig machst, dann wird sie zur Gewohnheit. Du findest dich dann genau im Augenblick, kannst vielleicht auch tief ein- und ausatmen. Schon das macht ruhiger. Und wenn du so ganz im Augenblick bist, sehen die Dinge anders aus. Also ran, probiers einfach aus. Anleitungen für die Achtsamkeitsmeditation gibt's übrigens über Tante Googel.

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