Mittwoch, 1. Oktober 2014

Schaumrausch

Was mag Putzen mit spirituellem Leben zu tun haben?
Putzen ist zum Beispiel eine wunderbare Tätigkeit, um auf andere Gedanken zu kommen. Manchmal hilft es mir, Grantigkeit wieder loszuwerden. Und wenn ich fertig geputzt habe, bin ich nicht nur wieder guter Laune, sondern habe auch noch ein sauberes Waschbecken, einen gewienerten Boden, was auch immer.
Und manchmal finde ich durchs Schrubben als Achtsamkeitsübung Lösungen für anstehende Probleme.

In ganz jungen Jahren -damals war es noch selbstverständlich, daß auch Kinder im Haushalt mitgeholfen haben- habe ich am liebsten mit Bergen von Schaum gearbeitet. Die schillernden Seifenblasen und Schaumwolken hatte für mich immer etwas Zauberhaftes. Meine Fantasie hat alle möglichen Figuren darin gesehen. Wenn dann zum Schluß alles so sauber war, daß es gequietscht hat, war ich rundum zufrieden. Und manchmal gab es dann auch noch was in die Sparkasse dafür  ...


Heute mache ich eine Achtsamkeitsübung draus: Ich fühle ich den Schaum, das Weiche, Fluffige, höre, wie Bläschen platzen. Ich atme den Duft des Schaumes ein. Der Putzschwamm verteilt den Schaum über die makellos glatten Oberflächen, ein besonderes Gefühl - Flächen ganz spiegelglatt. Diese Bewegungen haben etwas Hypnotisierendes, Einlullendes. In solchen Trancen lösen sich manche Probleme auf oder finden sich Lösungen - vermutlich, weil der sonst so rege Verstand durch die Tätigkeit abgelenkt ist, und der innere Geist endlich mal zum Zuge kommt und seine Lösungen präsentieren kann.

Und so ganz nebenbei ist wieder etwas quietschsauber geworden ... Also nur Vorteile.




 Mehr Infos über meine spirituelle Arbeit:  Spirituelle Lebensberatung - ich freue mich auf euren Besuch


Bildquelle: Margarete Eisele

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen