Sonntag, 5. Oktober 2014

Auch Hauskobolde sind Gewohnheitsmenschen

(c) Svenja Blocherer
Es ist schon ein bißchen her, da hatte ich beschlossen, mein Zimmer zu renovieren und umzustellen. Dazu gehörte auch, ein freistehendes Bücherregal anders zu aufzustellen. Gesagt, getan...

Dann - abends - ein mördermäßiger Krach. Wir sind gleich nachschauen gesprungen. Und was war passiert? Das neu positionierte Regal in meinem Zimmer war umgekippt! Bücher und Kräuterbüschel waren auf meine frisch gestrichene Türe gestürzt, die zum Trocknen dort auf zwei Holzböcken lag. Mann! Wie konnte das denn passieren? Wir konnten es uns nicht erklären.
Dafür krempelten wir die Ärmel hoch, besserten die Türe wieder aus, stellten das Regal auf, um 90° gedreht, räumten die Bücher wieder ein - und gut war's - dachten wir.

Nicht lange drauf - ein mördermäßiger Krach! Und da zeigten unsere Hausgeister ihr Wirken: Alle Bücher waren quer durchs Zimmer geschleudert, nur die Reihe meiner Time-Life-Buchserie "Geheimnisse des Unbekannten" stand immer noch kerzengerade im untersten Regal.

Potzblitz! Was sollte mir das sagen? Offensichtlich hatte das Ereignis mit dem Regal zu tun - und in der Tat. Das Regal stand in der neuen Position etwas kippelig. Also drehte ich es zurück bis zu seiner ursprünglichen Position, räumte zum dritten Mal alles wieder ein und ging zu Bett, gespannt wie ein alter Regenschirm, was sich nun ereignen mochte.

Einige Zeit später in der Nacht ertönte dreimal ein sanftes Klopfen. Für mich das Zeichen, daß jetzt alles wieder in Ordnung war, im wahren Sinne: alles in seiner ihm zugehörigen Ordnung. Und das Regal stand fest an Ort und Stelle bis zu dem Tag, als es gegen ein neues ausgetauscht wurde.

Unsere Hausgeister haben uns gezeigt, daß ihre Gewohnheiten für uns Menschen ganz gut sein können, denn es hatte sich gezeigt, daß das Bücherregal in den beiden neuen Positionen nicht ganz standfest gewesen war und es hätte passieren können, daß es nachts umgekippt und samt der Bücher auf mich gestürzt wäre, weil das Regal nah am Bett stand.

Was lernen wir daraus? Wenn solch merkwürdige Dinge passieren, hinterfragen wir am besten immer, was uns das zeigen soll. Wenn zum Beispiel einmal eine Schachtel Aspirin unauffindbar verschwindet, kann das bedeuten, den Aspirin-Konsum zu reduzieren.


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Bildquelle: Margarete Eisele

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