Montag, 29. August 2016

Der Ernst und das Leben



Die Ferien sind zu Ende, der Urlaub vorbei, und allenthalben tönt es "Der Ernst des Lebens geht wieder los." Auf manche kommt er auch erst zu, insbesondere auf die ganz kleinen Leute, die jetzt in die Schule kommen.
Eine überaus interessante Aussage. Was genau geht da los? Eine Rakete? Eine Veranstaltung? Ein spaßiger Budenzauber? ...
Auf jeden Fall kann ich feststellen, daß diesen Ernst niemand so richtig leiden kann. Also lohnt sich unbedingt ein näherer Blick darauf, worum oder um wen es sich bei diesem Ernst eigentlich handelt.

Wo kommt er her? Was will er hier? Kennt ihn jemand näher? Braucht man ihn überhaupt?

Freitag, 19. August 2016

Im Auge des Chaos zurück zu mir selbst

Gerade jetzt ist mein Gefühl, daß die Welt, in der ich so gerne lebe, auseinanderfällt wie ein explodierendes Puzzle ganz besonders stark.
Mehr denn je empfinde ich das Auseinanderströmen von Dichtung und Wahrheit.
Die einen Medien flöten mir vor, daß die Veränderungen durch völkerwanderungsartige Flüchtlingsströme fantastisch seien, die anderen unken, daß sei das Ende der westlichen Gesellschaft.

Diese wiederum läuft verstärkt kleinen bunten Monstern nach,
die irgenwohin führen, wo

Mittwoch, 27. April 2016

Ich werd' verrückt ... Mein neues Leben, Cinerama, Breitwand, Dolby ...

Ich werd' verrückt ... und steh endlich da, wo ich schon immer sein wollte: In meinem Leben, immer aufs Neue, jeder Schritt ein Abenteuer.

Wie oft haben wir das schon gehört in unserem Leben: "Du bist ja verrückt", vor allem dann, wenn wir mal was getan, gesagt, entschieden haben, womit wir uns rundum gut fühlen.
Das hat nur nicht ins Konzept unserer Umgebung gepaßt, nicht wahr?
Und schwupps, waren wir wieder in der alten Tretmühle, unauffällig, damit die anderen uns akzeptieren und uns glauben lassen, jetzt würden wir geliebt und anerkannt.
Und wie geht es uns dabei?

Sonntag, 3. Januar 2016

Neues Jahr, Ziele reloaded, alles auf Anfang


Was? Schon wieder ein Jahr um?
Das konnte ich die letzten zwei, drei Wochen recht oft hören.
Ja, mir kommt es durchaus auch so vor, als würde die Zeit immer schneller vergehen. Dabei hat der Tag immer noch 24 Stunden, die Woche sieben Tage und das Jahr 52 Wochen.
Wie kommt das also, daß die Zeit scheinbar so schnell vergeht?
Liegt das womöglich an uns selbst - nämlich an unserer Wahrnehmung der Zeit?
Das schau ich mir jetzt mal genauer an:

Freitag, 23. Oktober 2015

Wir stehen auf den Schultern unserer Ahnen



Meine Großmutter
Helene
Dieser Satz, daß wir auf den Schultern unserer Ahnen stehen, stammt nicht von mir - und ich weiß nicht, wer ihn mal gesagt hat. Wichtig ist: Das Bild, das mir da vor Augen entsteht, war und ist mir immer eindrücklich. Ich stehe in meinem Leben, auf meinem Lebensweg, weil meine Ahnen mir den Boden bereitet haben. Mit ihren Erfahrungen, Gefühlen, Handlungen - allem, was sie von einer Generation zur nächsten weitervererbt haben.
  • Die Kraft, die sie soviele stürmische Zeiten durchleben ließ
  • Der Mut, mit der sie allen Widrigkeiten und Katastrophen zum Trotz immer weiter gemacht haben
  • Die ganz eigenen Fähigkeiten, die jeder einzelne hatte - und die in mir zusammengefunden haben (die meisten meiner Ahnen waren Gastwirte und Bauern - ich selbst koche und bewirte gerne und liebe das Garteln)
Das und noch viel mehr trägt mich durch jeden einzelnen Augenblick meines Lebens.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Vor dem Weltuntergang: Apfelbäumchen pflanzen


Ein berühmter Mann soll vor einigen hundert Jahren gesagt haben: "Und wenn ich wüßte, daß morgen die Welt untergeht, würde ich heute ein Apfelbäumchen pflanzen."

Nun weiß ich zwar nichts von einem Weltuntergang - abgesehen von den ganz alltäglichen Untergängen, wenn ich die Nachrichten schaue, morgens in den Spiegel gucke oder mein Kontoauszug mich bedroht -, aber vor ein paar Tagen haben wir ein Apfelbäumchen gepflanzt.

Ein Ballerina(R)-Bäumchen, also ein ganz schmales Dingelchen, das sehr zierlich in einem unserer Hochbeete sein Zuhause gefunden hat.


Mittwoch, 9. September 2015

Für was brennst du?

Dieser Beitrag mag die Fortsetzung eines früheren Posts sein mit dem Titel "Wenn du für etwas brennst ..."

Zur Zeit lese ich das faszinierende Buch "Zünde dein inneres Licht an" von Pascal Voggenhuber. Und in dem Kapitel über den Sinn des Lebens, über das, was man wirklich will, steht es mit denselben Worten: Wenn du nicht weißt, wofür du brennst, wirst du immer ziellos durchs Leben treiben.

Weißt du, wofür dein Herz wirklich brennt, was du wirklich willst in deinem Leben? Und auch, was du ganz und gar nicht willst?